
Das Exzellenzcluster CoTeSys untersucht Kognition für technische Systeme, wie z.B. Fahrzeuge, Roboter und Fabriken. Kognitive technische Systeme sind mit Sensoren und Aktuatoren ausgerüstet, die in ein technisches System integriert sind und in realen (Alltags-) Umgebungen agieren. Sie unterscheiden sich von anderen technischen Systemen, indem sie kognitive Fähigkeiten besitzen und kognitiv handeln.

The EU-project IURO develops a robot that autonomously finds its way to pre-defined places, people or items in quickly changing environments through proactive communication with passers-by.

Man spricht von Telepräsenz, wenn technische Hilfsmittel es erlauben, dass ein menschlicher Bediener sich in einer anderen Umgebung präsent fühlt, die entfernt oder nicht zugänglich ist. Teleaktion beschreibt die Möglichkeit, dass ein Bediener sich nicht nur präsent fühlt, sondern auch in der entfernten Umgebung agieren kann. Die Eindrücke sind realistisch, wenn der Bediener nicht mehr entscheiden kann, ob seine Eindrücke und Aktionen durch direkte Interaktion oder durch ein technisches Hilfsmittel erzeugt werden.

Ein Auto erkennt gefährliche Situationen und reagiert auf angemessene Weise, ohne das Eingreifen des Fahrers. Dies scheint noch ein umögliches Unterfangen zu sein, wird aber in der Zukunft immer wahrscheinlicher. Die Entwicklung "Kognitiver Automobile" ist Zielsetzung des Sonderforschungsbereiches TR-28, der im Januar 2006 gestartet wurde.

Das übergeordnete Ziel von IMMERSENCE ist es, Menschen zu ermöglichen frei mit ihren Augen, Ohren und Händen in hochrealistischen virtuellen Umgebungen zu agieren und interagiren. Dabei bedient man sich der Multimodalität: menschliche Eindrücke sollen in einem einzigen Experiment integriert werden, um umfassende Immersion zu erzeugen.

Trotz neulichen Verbesserungen in der technischen Umsetzung virtueller Realitäten, gibt es kaum zufriedenstellende Lösungen, die es einem Bediener ermöglichen, auf natürliche Weise innerhalb virtueller Umgebungen zu laufen. Ziel dieses Projektes ist daher die signifikante Verbesserung des wissenschaftlichen und technischen Standes, indem man quasi-natürliches, unbeschränktes und omidirektionales Laufen in virtuellen Welten ermöglicht.
Das Hauptziel dieses STREP (Specific Targeted Research Project) ist die Erforschung und Demonstartion integrierender Konzepte für fortgeschrittene Roboter und deren Systeme, die als kollaborative Agenten gesehen werden und in unterschiedlichen Umgebungen mit Menschen zusammenarbeiten. ROBOT@CWE hat sich dazu verpflichtet angemessene Architekturen und Technologien zu entwickeln, um dieses Ziel zu erreichen.

Fortschritte in der Telekommunikation öffneten neue Möglichkeiten für das Design und die Regelung von Systemen. Regler, Sensoren und Aktuatoren können über große Gebiete räumlich verteilt sein, um Informationen über ein digitales Netzwerk auszutauschen. Solch eine Architektur bringt Herausforderungen mit sich, die nicht mit bisherigen Methoden gelöst werden können, und man daher die existierende Theorie neu überdenken muss. Der Fokus dieses Programms ist die Entwicklung von Regelungstheorie zur Modellierung, Analyse und das Design von digital vernetzten Systemen.